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Adam Zeman ist ein britischer Neurologe und Professor an der University of Exeter, der 2015 den Begriff "Aphantasie" prägte und die wissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens maßgeblich vorantreibt.
Professor Adam Zeman ist der führende Forscher im Bereich Aphantasie und hat das Feld durch seine Arbeit an der University of Exeter geprägt. 2010 veröffentlichte er den Fallbericht eines Patienten, der nach einer Herzoperation seine Visualisierungsfähigkeit verlor. Als sich daraufhin viele Menschen mit ähnlichen Erfahrungen meldeten, prägte er 2015 den Begriff "Aphantasie". Zeman leitet das Eye's Mind Project, das die Prävalenz, Auswirkungen und neurologischen Grundlagen von Aphantasie und Hyperphantasie erforscht. Seine Arbeiten zeigten, dass Aphantasie bei etwa 3-5% der Bevölkerung vorkommt und kognitive Unterschiede, aber keine Defizite, mit sich bringt. Zeman betont, dass Aphantasie eine Variation, keine Störung ist, und hat dazu beigetragen, das Phänomen zu entstigmatisieren.
Aphantasie ist die Unfähigkeit, willentlich mentale Bilder zu erzeugen. Menschen mit Aphantasie können sich Gesichter, Orte oder Objekte nicht visuell vorstellen, obwohl sie diese erkennen und beschreiben können. Der Begriff wurde 2015 vom Neurologen Adam Zeman geprägt.
Mehr erfahrenHyperphantasie bezeichnet die Fähigkeit zu extrem lebhaften, fotorealistischen mentalen Bildern. Menschen mit Hyperphantasie können sich Szenen so detailliert vorstellen, dass die inneren Bilder fast mit echter Wahrnehmung verwechselt werden können.
Mehr erfahrenDer VVIQ ist ein standardisierter Fragebogen zur Messung der Lebhaftigkeit visueller Vorstellungen. Er besteht aus 16 Items, bei denen Teilnehmer ihre Fähigkeit zur Visualisierung auf einer 5-Punkte-Skala bewerten.
Mehr erfahrenMache unseren wissenschaftlich validierten VVIQ-Test und finde heraus, wo du auf dem Visualisierungsspektrum stehst.
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