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Mentale Bilder sind innere visuelle Vorstellungen, die ohne äußeren Reiz entstehen. Sie ermöglichen es, Objekte, Szenen oder Personen vor dem "inneren Auge" zu sehen, etwa beim Erinnern, Träumen oder Planen.
Mentale Bilder, auch visuelle Imagery oder bildhafte Vorstellungen genannt, sind quasi-perzeptuelle Erfahrungen, die ohne entsprechenden sensorischen Input auftreten. Sie entstehen durch Aktivierung visueller Gehirnareale durch höhere kognitive Prozesse statt durch die Augen. Mentale Bilder spielen eine zentrale Rolle beim Erinnern, Problemlösen, Planen und kreativen Denken. Die Lebhaftigkeit variiert stark zwischen Individuen: Während manche Menschen fotorealistische innere Bilder haben (Hyperphantasie), können andere keine visuellen Vorstellungen erzeugen (Aphantasie). Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass beim Visualisieren ähnliche Gehirnregionen aktiv werden wie beim tatsächlichen Sehen. Die Fähigkeit zur mentalen Bildgebung kann trainiert werden, wobei die Ausgangsfähigkeit genetisch mitbeeinflusst zu sein scheint.
Aphantasie ist die Unfähigkeit, willentlich mentale Bilder zu erzeugen. Menschen mit Aphantasie können sich Gesichter, Orte oder Objekte nicht visuell vorstellen, obwohl sie diese erkennen und beschreiben können. Der Begriff wurde 2015 vom Neurologen Adam Zeman geprägt.
Mehr erfahrenHyperphantasie bezeichnet die Fähigkeit zu extrem lebhaften, fotorealistischen mentalen Bildern. Menschen mit Hyperphantasie können sich Szenen so detailliert vorstellen, dass die inneren Bilder fast mit echter Wahrnehmung verwechselt werden können.
Mehr erfahrenDas 'Mind's Eye' oder 'innere Auge' ist die metaphorische Bezeichnung für die Fähigkeit, mentale Bilder zu erzeugen und zu betrachten. Es beschreibt das subjektive Erleben des visuellen Vorstellens.
Mehr erfahrenDer visuelle Kortex ist der Bereich der Großhirnrinde, der visuelle Informationen verarbeitet. Er befindet sich im Hinterkopf (Okzipitallappen) und ist sowohl für das Sehen als auch für die visuelle Vorstellung zuständig.
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