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Das 'Mind's Eye' oder 'innere Auge' ist die metaphorische Bezeichnung für die Fähigkeit, mentale Bilder zu erzeugen und zu betrachten. Es beschreibt das subjektive Erleben des visuellen Vorstellens.
Der Begriff 'Mind's Eye' (inneres Auge) beschreibt die Fähigkeit, Bilder im Bewusstsein zu erzeugen und zu manipulieren, ohne dass diese durch die physischen Augen wahrgenommen werden. Diese Metapher existiert seit der Antike und wurde von Philosophen wie Platon und Aristoteles verwendet. Das innere Auge ermöglicht visuelles Denken, Erinnern und Planen. Bei Menschen mit Aphantasie ist dieses 'innere Auge' blind oder stark eingeschränkt. Neurowissenschaftlich betrachtet entsteht das Phänomen durch Top-Down-Aktivierung des visuellen Kortex durch präfrontale Gehirnregionen. Die Lebhaftigkeit des inneren Auges variiert von Person zu Person erheblich. Interessanterweise können einige Menschen mit 'blindem' inneren Auge dennoch räumlich denken und navigieren, was auf alternative kognitive Strategien hindeutet.
Aphantasie ist die Unfähigkeit, willentlich mentale Bilder zu erzeugen. Menschen mit Aphantasie können sich Gesichter, Orte oder Objekte nicht visuell vorstellen, obwohl sie diese erkennen und beschreiben können. Der Begriff wurde 2015 vom Neurologen Adam Zeman geprägt.
Mehr erfahrenMentale Bilder sind innere visuelle Vorstellungen, die ohne äußeren Reiz entstehen. Sie ermöglichen es, Objekte, Szenen oder Personen vor dem "inneren Auge" zu sehen, etwa beim Erinnern, Träumen oder Planen.
Mehr erfahrenDer visuelle Kortex ist der Bereich der Großhirnrinde, der visuelle Informationen verarbeitet. Er befindet sich im Hinterkopf (Okzipitallappen) und ist sowohl für das Sehen als auch für die visuelle Vorstellung zuständig.
Mehr erfahrenHyperphantasie bezeichnet die Fähigkeit zu extrem lebhaften, fotorealistischen mentalen Bildern. Menschen mit Hyperphantasie können sich Szenen so detailliert vorstellen, dass die inneren Bilder fast mit echter Wahrnehmung verwechselt werden können.
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