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Binocular Rivalry ist ein visuelles Phänomen und Testverfahren, bei dem jedem Auge ein unterschiedliches Bild gezeigt wird. Die Wahrnehmung wechselt zwischen beiden Bildern, beeinflusst von mentaler Vorstellung.
Binocular Rivalry (binokulare Rivalität) tritt auf, wenn jedem Auge ein unterschiedliches Bild präsentiert wird. Das Gehirn kann beide Bilder nicht gleichzeitig verarbeiten und wechselt zwischen den Wahrnehmungen hin und her. Dieses Phänomen wird in der Aphantasie-Forschung genutzt: Joel Pearson an der UNSW Sydney zeigte, dass das Vorstellen eines Bildes dessen anschließende Dominanz in der binokularen Rivalität erhöht. Menschen mit Aphantasie zeigen diesen "Imagery Priming"-Effekt nicht oder deutlich schwächer. Die Binocular Rivalry-Methode bietet damit einen objektiven Test für Aphantasie, der nicht auf Selbstberichten basiert. Sie misst, ob die visuelle Vorstellung das Wahrnehmungssystem aktiviert. Diese Methode hat geholfen zu zeigen, dass Aphantasie ein messbares neurologisches Phänomen ist.
Aphantasie ist die Unfähigkeit, willentlich mentale Bilder zu erzeugen. Menschen mit Aphantasie können sich Gesichter, Orte oder Objekte nicht visuell vorstellen, obwohl sie diese erkennen und beschreiben können. Der Begriff wurde 2015 vom Neurologen Adam Zeman geprägt.
Mehr erfahrenDer VVIQ ist ein standardisierter Fragebogen zur Messung der Lebhaftigkeit visueller Vorstellungen. Er besteht aus 16 Items, bei denen Teilnehmer ihre Fähigkeit zur Visualisierung auf einer 5-Punkte-Skala bewerten.
Mehr erfahrenMentale Bilder sind innere visuelle Vorstellungen, die ohne äußeren Reiz entstehen. Sie ermöglichen es, Objekte, Szenen oder Personen vor dem "inneren Auge" zu sehen, etwa beim Erinnern, Träumen oder Planen.
Mehr erfahrenMache unseren wissenschaftlich validierten VVIQ-Test und finde heraus, wo du auf dem Visualisierungsspektrum stehst.
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