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Neurowissenschaft

Default Mode Network

Definition

Das Default Mode Network (DMN) ist ein Netzwerk von Gehirnregionen, das bei Tagträumen, Selbstreflexion und mentaler Zeitreise aktiv ist. Es zeigt veränderte Muster bei Menschen mit Aphantasie.

Ausführliche Erklärung

Das Default Mode Network (DMN) ist ein großflächiges Gehirnnetzwerk, das aktiv wird, wenn wir nicht auf äußere Aufgaben fokussiert sind, sondern "nach innen" gerichtet sind. Es umfasst den medialen präfrontalen Kortex, den posterioren zinguläre Kortex, den Precuneus und Teile des Parietallappens. Das DMN ist zentral für Tagträumen, autobiografisches Erinnern, Zukunftsplanung und Theory of Mind. Bei Menschen mit Aphantasie zeigt das DMN veränderte Aktivierungsmuster und reduzierte Konnektivität zu visuellen Arealen. Studien legen nahe, dass die Integration zwischen DMN und visuellen Netzwerken für lebhafte mentale Bilder wichtig ist. Das DMN spielt auch eine Rolle bei SDAM, da es für die mentale Zeitreise in persönliche Erinnerungen benötigt wird.

Schlagworte

Default Mode NetworkDMNTagträumenRuhenetzwerkSelbstreflexion

Externe Ressourcen

Auch im Resonance ArchiveFachbegriffe zu Frequenzen, Physik & Ägyptologie

Verwandte Begriffe

Der präfrontale Kortex ist der vorderste Teil des Frontallappens und steuert exekutive Funktionen wie Planung, Entscheidungsfindung und Impulskontrolle. Er initiiert und kontrolliert auch mentale Bilder.

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SDAM ist eine Gedächtnisstörung, bei der episodische autobiografische Erinnerungen stark eingeschränkt sind. Betroffene können sich nicht mental in vergangene Erlebnisse zurückversetzen, obwohl faktisches Wissen erhalten bleibt.

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