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Default Mode Network

Neurowissenschaft

Definition

Das Default Mode Network (DMN) ist ein Netzwerk von Gehirnregionen, das bei Tagträumen, Selbstreflexion und mentaler Zeitreise aktiv ist. Erste Studien deuten bei Menschen mit Aphantasie auf veränderte Aktivierungsmuster hin (Hypothese, noch nicht abschließend belegt).

Ausführliche Erklärung

Das Default Mode Network (DMN) ist ein großflächiges Gehirnnetzwerk, das aktiv wird, wenn wir nicht auf äußere Aufgaben fokussiert sind, sondern „nach innen“ gerichtet sind. Es umfasst den medialen präfrontalen Kortex, den posterioren zinguläre Kortex, den Precuneus und Teile des Parietallappens. Das DMN ist zentral für Tagträumen, autobiografisches Erinnern, Zukunftsplanung und Theory of Mind. Erste Studien deuten bei Menschen mit Aphantasie auf veränderte Aktivierungsmuster und eine möglicherweise veränderte Konnektivität zwischen frontalen Kontrollnetzwerken und visuellen Arealen hin. Studien legen nahe, dass die Integration zwischen DMN und visuellen Netzwerken für lebhafte mentale Bilder wichtig ist. Das DMN spielt auch eine Rolle bei SDAM, da es für die mentale Zeitreise in persönliche Erinnerungen benötigt wird.

Schlagworte

  • Default Mode Network
  • DMN
  • Tagträumen
  • Ruhenetzwerk
  • Selbstreflexion

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