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Synästhesie ist eine neurologische Besonderheit, bei der die Stimulation eines Sinnes automatisch Erfahrungen in einem anderen Sinn auslöst. Zum Beispiel können Buchstaben als Farben wahrgenommen werden.
Synästhesie bezeichnet die unwillkürliche Verknüpfung verschiedener Sinneswahrnehmungen, etwa das "Sehen" von Farben beim Hören von Musik oder das "Schmecken" von Worten. Etwa 4% der Bevölkerung haben eine Form von Synästhesie. Die häufigsten Formen sind Graphem-Farbe-Synästhesie (Buchstaben/Zahlen lösen Farbempfindungen aus) und Ton-Farbe-Synästhesie. Synästhesie ist das Gegenteil von Aphantasie insofern, als sie übermäßige sensorische Kopplungen darstellt. Interessanterweise können Aphantasie und Synästhesie gleichzeitig auftreten: Eine Person könnte Synästhesie für Klänge haben, aber keine visuellen Vorstellungen erzeugen können. Die neurowissenschaftliche Forschung zeigt erhöhte Konnektivität zwischen sensorischen Arealen bei Synästheten, während bei Aphantasie oft reduzierte Verbindungen zu visuellen Arealen vorliegen.
Aphantasie ist die Unfähigkeit, willentlich mentale Bilder zu erzeugen. Menschen mit Aphantasie können sich Gesichter, Orte oder Objekte nicht visuell vorstellen, obwohl sie diese erkennen und beschreiben können. Der Begriff wurde 2015 vom Neurologen Adam Zeman geprägt.
Mehr erfahrenMentale Bilder sind innere visuelle Vorstellungen, die ohne äußeren Reiz entstehen. Sie ermöglichen es, Objekte, Szenen oder Personen vor dem "inneren Auge" zu sehen, etwa beim Erinnern, Träumen oder Planen.
Mehr erfahrenDer visuelle Kortex ist der Bereich der Großhirnrinde, der visuelle Informationen verarbeitet. Er befindet sich im Hinterkopf (Okzipitallappen) und ist sowohl für das Sehen als auch für die visuelle Vorstellung zuständig.
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